Spezielle Klingenformen — für Kenner
Dojosaki, Funayuki, Sujihiki, Yanagi-Kiritsuke und Sakimaru-Takohiki — fünf Klingenformen, die für eine ganz bestimmte Aufgabe entstanden sind und außerhalb Japans selten zu finden sind.
Warum eine Spezialform?
Für ganz bestimmte Aufgaben
Vom Filetieren von Aal über Sashimi bis zum Tranchieren großer Fleischstücke — jede dieser Formen löst eine Aufgabe besser als jedes Allzweckmesser.
Regionale Traditionen
Der Takohiki stammt aus der Edo-Region, der Yanagi-Kiritsuke gilt in Japan als Messer des Küchenchefs. Jede Form trägt die Handwerkstradition ihrer Herkunft.
Für Kenner & Sammler
Diese Klingenformen richten sich an Köche, die ihr Messersortiment gezielt um seltene, hochspezialisierte Werkzeuge erweitern möchten.
Persönliche Beratung empfohlen
Bei Fragen zu Einsatzzweck und Auswahl beraten wir dich gerne individuell — kontaktiere uns einfach.
Diese fünf Formen im Sortiment
Wofür eignen sich diese Formen?
Jede dieser fünf Formen wurde für eine konkrete Aufgabe entwickelt: das Dojosaki für Aal, das Funayuki als leichtere Deba-Variante für die Arbeit an Bord, das Sujihiki für lange Tranchierschnitte, der Yanagi-Kiritsuke für Sashimi mit zusätzlicher Klingenbreite an der Spitze und der Sakimaru-Takohiki für schonende Zugschnitte an Tintenfisch. Sie richten sich an Köche, die gezielt ergänzen — nicht an Einsteiger.
Auf einen Blick
- HerkunftSeki & Sakai, Japan
- Klingenlänge165–270mm
- Schliffeinseitig, Sujihiki beidseitig konvex
- StähleCarbonstahl · Aogami #1 · 62-Lagen-Damast
- EinsatzFisch, Sashimi, Tranchieren, Filetieren
Häufige Fragen zu den Spezialformen
Das Funayuki (wörtlich „Bootsmesser“) ist ein kompaktes Allzweckmesser, das ursprünglich von Fischern an Bord für die direkte Verarbeitung des Fangs verwendet wurde.
Das Dojosaki ist eine schlanke Spezialklinge, die traditionell zum Filetieren von Aal und ähnlichen Fischarten entwickelt wurde.
Ein langes, schlankes Slicermesser für saubere, ziehende Schnitte. Durch die schmale Form gleitet es durch Fleisch, Fisch und große Stücke, ohne die Fasern zu zerdrücken — das Messer zum Tranchieren.
Das Klingenprofil ist dasselbe: schmal und lang für den Zugschnitt. Der Unterschied liegt in der Spitze — die gestutzte Kiritsuke-Form gibt mehr Klingenbreite an der Spitze und damit Präzision auch bei anderen Schnittaufgaben. In Japan gilt er traditionell als Messer des Küchenchefs.
Das Gegenstück zur Yanagiba aus der Edo-Region, ursprünglich für Tintenfisch (Tako) entwickelt. Die geschwungene, sanft gerundete Sakimaru-Spitze erlaubt Schnitte mit minimaler Belastung für das Schneidgut.
Für erfahrene Köche und Messer-Liebhaber, die gezielt nach seltenen, hochspezialisierten Klingenformen suchen, die über den Alltagsbedarf hinausgehen.
Gerne persönlich über unser Kontaktformular — wir helfen dir, die passende Klingenform für deinen Einsatzzweck zu finden.
Nach Gebrauch sofort trocknen, gelegentlich leicht ölen und trocken lagern. Die entstehende Patina schützt die Klinge zusätzlich vor Korrosion.








