Limitierte Messer — die seltensten Klingen im Sortiment
Gefalteter Carbonstahl, einseitiger Schliff, sehr kleine Stückzahlen. Diese Messer sind Werkzeuge für Köche, die den Unterschied kennen — und Sammlerstücke für alle, die japanisches Handwerk in seiner reinsten Form suchen.
Aktuell verfügbare Editionen
Sechs Klingen, jede in begrenzter Stückzahl. Was ausverkauft ist, kommt nicht zwingend nach.
Klingen, die es nicht jederzeit gibt
Diese Messer entstehen in sehr kleinen Stückzahlen. Sie sind keine Serienware, die auf Abruf nachproduziert wird — jede Klinge kommt aus einer begrenzten Fertigung bei Schmieden in Sakai und Seki, die diese Formen noch von Hand ausschleifen.
Der einseitige Schliff ist dabei kein Stilmittel, sondern handwerkliche Notwendigkeit. Er erlaubt eine Schneidengeometrie, die beidseitig geschliffene Messer nicht erreichen: Das Schneidgut wird nicht gedrückt oder gezogen, sondern geschnitten.
Gefalteter Carbonstahl
Shirogami- und Aogami-Damaststahl, nicht rostfrei — dafür auf eine Schärfe schleifbar, die Edelstahl nicht erreicht.
Einseitiger Schliff
Traditionelle japanische Geometrie für hauchdünne, saubere Zugschnitte bei Fisch, Fleisch und feinen Gemüsearbeiten.
Klassische Ausstattung
Pakkaholz mit Büffelhornring oder achteckiger Magnoliagriff — die YAMAWAKI-Klingen kommen mit passender Holzscheide (Saya).
Seltene Klingenformen
Sakimaru-Takohiki, Yanagi-Kiritsuke, Dojosaki: Formen, die man außerhalb Japans selten in dieser Ausführung findet.
Die Stähle im Detail
- Shirogami-Damaststahl — Weißpapierstahl, sehr rein, extrem feiner Grat erreichbar. Nicht rostfrei. Kitaoka Deba 150 & 180.
- Aogami #1 (Bluesteel) — Blaupapierstahl mit Wolfram- und Chromanteil, dadurch etwas standfestere Schneide. Nicht rostfrei. YAMAWAKI Kiritsuke & Takohiki.
- Carbonstahl, einseitig — die klassische Masahiro-Bauweise, hier in der Spezialform Dojosaki.
- 62 Lagen Damast, SPG2-Kern — die Ausnahme im Feld: rostfrei und beidseitig konvex geschliffen. Zuiun Sujihiki.
Auf einen Blick
- Härte62–65 HRC
- Schliffeinseitig (rechts), Zuiun beidseitig
- Rostbeständigkeitnicht rostfrei, außer Zuiun
- GriffePakkaholz mit Büffelhornring · Magnolia achteckig
- HerkunftSakai & Seki, Japan
Häufige Fragen zu den limitierten Editionen
Diese Klingen entstehen in kleinen Fertigungen bei den Schmieden in Sakai und Seki. Ist ein Modell ausverkauft, können wir nicht zusagen, dass es in derselben Ausführung wieder verfügbar wird. Bei einigen Modellen steht bereits „Nur noch 1 vorrätig".
Beides sind traditionelle japanische Carbonstähle. Shirogami (Weißpapierstahl) ist besonders rein und lässt sich auf einen extrem feinen Grat schleifen. Aogami (Blaupapierstahl) enthält zusätzlich Wolfram und Chrom, wodurch die Schneide etwas länger standhält. Beide sind nicht rostfrei.
Die Klinge ist nur auf einer Seite angeschliffen, hier jeweils rechts. Das ergibt eine asymmetrische Geometrie mit minimalem Widerstand — ideal für lange, ziehende Schnitte. Linkshänder sollten das vorab mit uns klären, da der Schliff die Schnittführung vorgibt.
Nach jedem Gebrauch von Hand spülen und sofort abtrocknen — nie feucht liegen lassen, auch nicht kurz. Gelegentlich mit Kamelienöl einreiben. Die Patina, die sich mit der Zeit bildet, schützt den Stahl und sollte nicht abgeschrubbt werden.
Eine traditionelle Holzscheide. Sie schützt die empfindliche Schneide bei Transport und Lagerung. Bei den YAMAWAKI-Klingen ist sie im Lieferumfang enthalten.
Fragen zu einer limitierten Klinge?
Bei einseitigem Schliff und nicht rostfreiem Stahl beraten wir vor dem Kauf gern persönlich.
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