JABA –
Der Einstieg in die Welt japanischer Messer
Leicht, präzise und angenehm in der Hand — die JABA-Serie ist unsere Eigenmarke und der direkteste Weg zu echter japanischer Schneidkultur. Gefertigt in der Sumikama-Manufaktur in Gifu, ohne Kompromisse bei Stahl oder Alltagstauglichkeit.
Welche Messer gehören zur JABA-Serie?
Fünf Klingenformen, die den Großteil aller Küchenaufgaben abdecken. Wer nur eines nimmt, nimmt das Santoku oder das Bunka.
Leicht, präzise, unkompliziert im Alltag
Die Klinge besteht aus drei Lagen Edelstahl: ein harter Kernstahl, der die Schneide trägt, zwischen zwei weicheren Außenlagen, die ihn vor Ausbrüchen schützen. Diese Bauweise ist der Grund, warum ein japanisches Einsteigermesser deutlich schärfer sein kann als ein teures europäisches — und trotzdem robust bleibt.
Das matte Hammerschlag-Finish (japanisch Tsuchime) ist dabei kein Dekor: Die Vertiefungen brechen den Unterdruck zwischen Klinge und Schneidgut, sodass Gurken- oder Kartoffelscheiben weniger anhaften. Zusammen mit dem geringen Gewicht ergibt das ein Messer, das sich vom ersten Schnitt an leicht führen lässt.
Roter Harzgriff
Der symmetrische Holzgriff ist mit Harz und roten Pigmenten stabilisiert — wasserbeständig, langlebig und für Rechts- wie Linkshänder gleich gut.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Abstand zu unseren höherwertigen Serien entsteht durch weniger Handarbeitsstunden pro Messer — nicht durch schlechteren Stahl oder eine andere Manufaktur.
Pflegeleicht
Rostfreier Edelstahl verzeiht, was Carbonstahl übelnimmt. Abspülen, abtrocknen, wegräumen — mehr braucht es im Alltag nicht.
Fünf Formen, ein Griffgefühl
Bunka, Chef, Santoku, Nakiri und Petty teilen sich Griff und Balance. Wer die Serie erweitert, muss sich nicht umgewöhnen.
Für wen ist die JABA-Serie gedacht?
Und für wen nicht — damit du nicht das falsche Messer bestellst.
Dein erstes japanisches Messer
Du hast bisher europäisch geschnitten und willst wissen, worin der Unterschied besteht, ohne gleich dreistellig hoch einzusteigen. Die JABA-Serie zeigt ihn deutlich — dünnere Klinge, härterer Stahl, weniger Kraftaufwand.
Ein Zweitmesser für den Alltag
Du besitzt schon eine hochwertige Klinge und suchst etwas, das du bedenkenlos jeden Tag benutzt — auch für Aufgaben, bei denen dir das gute Messer zu schade ist.
Wenn du Patina und Tradition suchst
JABA ist bewusst modern und rostfrei. Wer einseitig geschliffene Klingen, gefalteten Carbonstahl oder ein Messer mit Patina möchte, ist bei Masahiro, Kitaoka oder Yamawaki besser aufgehoben.
Die Serie im Vergleich
Alle drei Stufen kommen aus derselben Manufaktur. Der Unterschied liegt in Stahlaufbau und Fertigungsaufwand.
JABA & Yamato
3-lagiger Edelstahl, Hammerschlag-Finish. Rostfrei, leicht, pflegeleicht — die unkomplizierte erste japanische Klinge.
Kasumi, Bessaku, Gen, Masahiro Neo
33-Lagen-Damast mit VG10- oder AUS-8-Kern, teils Pulverstahl. Spürbar mehr Schnitthaltigkeit und sichtbares Damastmuster.
Masahiro, Kitaoka, Yamawaki
Carbonstahl, überwiegend einseitig geschliffen. Feinste erreichbare Schneide — dafür nicht rostfrei und pflegeintensiv.
Klingenformen der Serie
- Bunka — vielseitig, mit präziser K-Tip-Spitze für Detailarbeiten
- Chefmesser — das westliche Allzweckmesser, gut für den Wiegeschnitt
- Santoku — kompakt und vielseitig, der japanische Allrounder
- Nakiri — gerade Schneide, der Klassiker für Gemüse
- Petty — das kleine Alltagsmesser für Feinarbeit am Brett
Serie auf einen Blick
- Stahl3-lagiger Edelstahl, rostfrei
- FinishMatte Hammerschlag-Optik (Tsuchime)
- GriffHarz-stabilisiertes Holz, rot pigmentiert
- GriffformSymmetrisch — Rechts- & Linkshänder
- SchliffBeidseitig
- HerkunftSumikama-Manufaktur, Gifu, Japan
- ZielgruppeEinsteiger & preisbewusste Köche
- Preisspanne€ 155 – € 175
Häufige Fragen zur JABA-Serie
Ja, und zwar bewusst. Die Klingen sind leichter und dünner als europäische Messer, der Griff ist symmetrisch und damit für beide Hände gleich gut, und der rostfreie Stahl verzeiht Anfängerfehler. Die einzige Umstellung: Japanische Messer werden gezogen oder gedrückt, nicht gewiegt — das hat man nach ein paar Tagen intus.
Sehr unkompliziert. Von Hand abspülen, abtrocknen, wegräumen — das reicht. Der Stahl ist rostfrei, du musst ihn also nicht ölen und auch nicht nach jedem einzelnen Schnitt trockenreiben, wie es bei Carbonstahl nötig wäre. Nicht in die Spülmaschine, das gilt allerdings auch hier.
Nein. Die Vertiefungen des Tsuchime-Finishs verhindern, dass sich ein Vakuum zwischen Klinge und Schnittgut bildet. Gurken-, Kartoffel- und Radieschenscheiben fallen dadurch eher vom Messer ab, statt daran kleben zu bleiben. Der Effekt ist nicht dramatisch, aber im Alltag spürbar.
Das Holz ist mit Harz durchtränkt und mit roten Pigmenten eingefärbt. Dadurch nimmt es kein Wasser auf, quillt nicht, reißt nicht und bleibt auch nach Jahren formstabil. Er lässt sich normal abspülen — nur dauerhaft im Wasser stehen sollte er nicht.
Weil weniger Handarbeitsstunden in jedem Messer stecken. Ein 33-Lagen-Damast muss gefaltet, geschmiedet, geätzt und aufwendig poliert werden; der 3-Lagen-Aufbau der JABA-Serie ist deutlich schneller herzustellen. Manufaktur, Qualitätskontrolle und Kernstahlhärte sind dieselben.
Wenn du überwiegend Gemüse schneidest: das Santoku oder das Nakiri. Wenn du auch Fleisch portionierst und eine Spitze brauchst: das Bunka oder das Chefmesser. Das Petty ist ein hervorragendes zweites Messer, aber kein guter Alleingänger.
Ja. Beim Kauf kannst du direkt auf der Produktseite eine Namensgravur auswählen und in der Vorschau ansehen — das ist kostenlos. Logos und Grafiken gravieren wir gegen 25 € Aufpreis. Beachte, dass gravierte Messer vom Umtausch ausgeschlossen sind.
Finde die passende Klingenform
Entdecke alle traditionellen japanischen Klingenformen und finde das Messer, das zu deiner Schneidtechnik passt.
Zu den KlingenformenDie JABA-Serie: japanische Einsteigermesser aus Gifu
Die JABA-Serie ist unsere Eigenmarke und wurde für alle entwickelt, die zum ersten Mal mit einem japanischen Küchenmesser arbeiten. Gefertigt wird sie — wie unser gesamtes Sortiment — in der Sumikama-Manufaktur in der Präfektur Gifu, einer Region mit jahrhundertealter Schmiedetradition. Die Klinge besteht aus drei Lagen Edelstahl: Ein harter, rostfreier Kernstahl bildet die Schneide, zwei weichere Außenlagen fangen seitliche Belastungen ab. Diese Bauweise erlaubt eine deutlich dünnere Klingengeometrie als bei europäischen Messern, ohne dass die Schneide bricht.
Charakteristisch für die Serie ist das matte Hammerschlag-Finish, im Japanischen Tsuchime genannt. Die von Hand eingeschlagenen Vertiefungen verhindern, dass sich zwischen Klinge und Schnittgut ein Unterdruck aufbaut — Gemüsescheiben haften dadurch weniger an. Der symmetrische Griff aus harzstabilisiertem, rot pigmentiertem Holz ist wasserbeständig und für Rechts- wie Linkshänder gleichermaßen geeignet. Zur Serie gehören fünf Klingenformen: Bunka, Chefmesser, Santoku, Nakiri und Petty.
Preislich liegt JABA gemeinsam mit der Yamato-Serie am Einstieg unseres Sortiments. Dieser Abstand zu Serien wie Kasumi, Bessaku oder Gen entsteht ausschließlich durch den geringeren Fertigungsaufwand — ein 33-lagiger Damaststahl erfordert deutlich mehr Arbeitsschritte als ein 3-Lagen-Aufbau. Manufaktur, Qualitätskontrolle und Härte des Kernstahls unterscheiden sich nicht. Wer später auf eine höherwertige Serie umsteigt, behält die JABA-Messer erfahrungsgemäß als Alltagsklingen im Einsatz. Wer dagegen von Anfang an Carbonstahl, einseitigen Schliff und Patina sucht, findet das bei unseren traditionellen Serien Masahiro, Kitaoka und Yamawaki.





